Von Griffensprache und Wolfssprache
Schon mal etwas von der Giraffensprache gehört? Giraffensprache heißt, respektvoll und wertschätzend miteinander zu sprechen und empathisch zu sein. Genau genommen handelt es sich dabei vereinfacht um das Konzept der "gewaltfreien Kommunikation" – kurz GFK. Dieses Konzept strebt die Abkehr von einer gewaltvollen, von Vorurteilen und Vorwürfen geprägten Kommunikation an – hin zu einer Kommunikation, bei der wir empathisch mit uns selbst und dem anderen umgehen. Eine solche Kommunikation erfolgt in vier Schritten:
- Beobachten, nicht urteilen
- Gefühle erspüren
- Bedürfnisse benennen
- Eine Bitte formulieren
Das Konzept ist sehr abstrakt und vor allem für Kinder nur schwer greifbar. Deshalb behalf sich Marshall Rosenberg1, der Erfinder der gewaltfreien Kommunikation, in seinen Seminaren mit Handpuppen. Für die gewaltfreie Kommunikation wählte er die Giraffe als Symbolfigur – denn sie ist das Landtier mit dem größten Herzen. Daraus hat sich der Begriff „Giraffensprache“ oder auch „Sprache des Herzens“ entwickelt.
- Die Giraffe überblickt dank ihren langen Halses das Geschehen. Sie kann sich die Situation also mit einigem Abstand anschauen – das entspricht dem ersten Schritt, dem Beobachten, ohne zu urteilen.
- Sie horcht in ihr großes Herz. Was sind da für Gefühle? Sind es negative Gefühle wie etwa Wut, Unsicherheit oder Traurigkeit?
- Das spricht für unerfüllte Bedürfnisse.
Sie möchten mehr über "gewaltfreie Kommunikation" – kurz GFK – erfahren? Sprechen Sie mich an!
